Starkregenkonzept

Starkregenkonzept zur Hochwasservorsorge in der Verbandsgemeinde Maikammer


Die Verbandsgemeinde Maikammer war letztmals im Juli 2019 von einem starken Regenereignis mit über 70 Feuerwehreinsätzen betroffen und hat sich unmittelbar danach entschieden, ein Starkregenkonzept zur Hochwasservorsorge auf den Weg zu bringen.
Anfang 2021 wurde der Auftrag nach einer vorausgegangenen Ausschreibung an die Ingenieursgesellschaft Pappon + Riedel mbH (ipr) aus Neustadt vergeben.
Konkret geht es darum, Schadensursachen aufzuarbeiten und die Hochwasservorsorge im öffentlichen, aber auch privaten Bereich umfassen voranzutreiben.
Ziel des Konzeptes ist es, die Verbandsgemeinde und die Bürgerinnen und Bürger besser auf Starkregenereignisse bzw. Hochwasser vorzubereiten und so weit wie möglich zu schützen.
Nachdem die Phase der Grundlagenermittlung über die ortsspezifischen Überflutungssituationen mittlerweile abgeschlossen ist, stehen derzeit Besprechungen und Workshops mit verschiedenen Beteiligten an.
Am 13.04.2022 fand im Bürgerhaus eine Informationsveranstaltung mit dem Fokus auf den Erosionsschutz im Wein- und Ackerbau statt.
Nachdem die Vertreter von ipr insbesondere zum Stand des Vorsorgekonzeptes, gefährdeten Flächen und erste Überlegungen zu etwaigen Maßnahmen informiert hatten, gab Frau Dr. Huth vom Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum einen umfassenden Überblick insbesondere zur Bewertung von Bodenerosionen, zu Produktivität bzw. Ressourcenschutz durch eine nachhaltige Bodenpflege, zum Einfluss der Intensität der Bodenbearbeitung auf die Bodenfruchtbarkeit und zu
Bodenabdeckungen zum Erosionsschutz.
Vor der Sommerpause sind weitere Bürgerworkshops zur Erarbeitung bzw. Bewertung von Lösungsvorschlägen zur Behebung etwaiger Defizite geplant.
Die Lösungsvorschläge der verschiedenen Gruppen aus den Workshops sind dann von ipr hinsichtlich Umsetzbarkeit, Finanzierung, Wirksamkeit und Priorisierung zu überprüfen.
Die Erstellung des Konzeptes soll möglichst bis zum Jahresende abgeschlossen sein und im Anschluss in den kommunalen Gremien beraten bzw. beschlossen werden.

 

Hier finden Sie die Präsentation zum ersten Workshop.