Rückblick auf ein Jahr Rentenberatung per Video – ein voller Erfolg
Bis zur Zwangsfusion im Jahre 2014 fanden Vor-Ort-Sprechtage der Auskunfts- und Beratungsstelle der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz (DRV) Speyer auch im Rathaus der Verbandsgemeinde Maikammer statt. Es handelte sich jährlich in der Regel um etwa 8 Termine mit jeweils 18 Versicherten.
Nachdem die Sprechtage in den letzten Jahren landesweit weiter ausgedünnt wurden, hat die Verbandsgemeinde einen alternativen Weg beschritten:
Nach Vorarbeiten ab dem Sommer 2018 und einer Auftaktveranstaltung am 24.10.2019 wird im Rathaus seit März des vergangenen Jahres eine Rentenberatung per Video angeboten. Es handelt sich um ein Pilotprojekt, was bisher einzigartig in Rheinland-Pfalz ist.
Hierfür wurde eine separate und eigene Internetleitung mit hoher Bandbreite verlegt und ein Netzwerkkommunikationsgerät, ein sog. CISCO Videosystem, angeschafft.
Wie im persönlichen Gespräch lassen sich Fragen zu Rentenansprüchen und Rentenbeginn, Beitragszahlungen oder Rehabilitation individuell klären – mit dem Unterschied, dass der DRV-Berater nicht auf der anderen Seite des Tisches sitzt, sondern per Video zugeschaltet wird.
Seit Beginn des Angebotes haben an 7 Sprechtagen 36 Bürgerinnen und Bürger hiervon Gebrauch gemacht.
Wer an der Videoberatung teilnimmt, bestätigt zunächst seine Identität mit dem Personalausweis oder Reisepass gegenüber einem Mitarbeiter der Verbandsgemeinde. Dann geht es zur Beratung in einen separaten Raum. Ein Fingerdruck auf den Bildschirm – schon kann die Beratung beginnen. Bürger wie Berater können über die Kamera Dokumente zeigen – und das alles über eine sichere, verschlüsselte Verbindung, die den Anforderungen des Datenschutzes entspricht.
Wer zur Videoberatung kommen möchte kann gerne einen Termin im Rathaus der Verbandsgemeinde vereinbaren. Dabei sollten die Versicherungsnummer und der Grund der Beratung angegeben werden. Ansprechpartnerin ist Frau Annette Lutz, die unter der Telefonnummer 06321/5899-22 oder der eMail annette.lutz@vg-maikammer erreichbar ist.
Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage unter https://vg-maikammer.de/buergerservice/rentenberatung/.
Hochwasservorsorge- bzw. Starkregenkonzept für die Verbandsgemeinde Maikammer
Die Verbandsgemeinde Maikammer war im Sommer 2019 mit einem besonders heftigen Starkregenereignis und daraus resultierenden Überflutungen konfrontiert. Über 70 Einsätze zählte die Feuerwehr am 27.07.2019. Ursache hierbei war, dass die Sturzfluten aus dem Außenbereich über die Wirtschaftswege in die Dörfer geschossen sind und die Kanalisation, die hierfür nicht ausgelegt sein kann, überfluteten. Hinzu kam, dass die Bäche, insbesondere der Kropsbach, durch mitgerissenes Gehölz verstopft wurde.
Hochwasser und Starkregen lassen sich nicht generell verhindern. Ein absoluter Schutz, z.B. durch technische Maßnahmen, ist nur bedingt möglich. Möglich ist jedoch eine Vorbereitung auf solche Extremwetterereignisse, um die Schäden zumindest zu verringern.
Klimaexperten sagen voraus, dass es aufgrund des Klimawandels in Zukunft vermehrt zu Starkregenereignissen mit örtlichem Hochwasser kommen wird. Daher hat die Verbandsgemeinde zusammen mit den Ortsgemeinden eine Ausschreibung für ein sog. Hochwasservorsorgekonzept für Starkregen-ereignisse auf den Weg gebracht. „Starkregenvorsorge ist eine Aufgabe, die ein gemeinsames und koordiniertes Vorgehen erforderlich macht“, so Bürgermeisterin Gabriele Flach. Dazu gehören neben Maßnahmen der Kommunen insbesondere auch Schutzmaßnahmen privater Eigentümer von Liegenschaften und Gebäuden. Nach dem Wasserhaushaltsgesetz sind die Betroffenen nämlich selbst verantwortlich, in dem ihnen möglichen und zumutbaren Maß Vorsorge zu treffen und die Schäden zu minimieren.
Das Land Rheinland-Pfalz fördert die Erstellung örtlicher Hochwasservorsorgekonzepte mit bis zu 90% und stellt den Kommunen als Informationsgrundlage Hochwasser-gefahrenkarten und Starkregenkarten zur Verfügung.
Der Verbandsgemeinderat wird voraussichtlich am 18.02.2021 die Auftragsvergabe an das Ingenieurbüro beschließen, das aus einem beschränktem Wettbewerb hervorging, bei dem neben dem Preis die Referenzen und der fachliche Eindruck als Zuschlagskriterien definiert waren. Nach Billigung durch das Land kann der Auftrag dann offiziell erteilt werden.
Aufgabe des Ingenieurbüros wird es dann sein, die Kommune bei der Aufstellung des Hochwasserschutzkonzeptes zu beraten und bei der Durchführung zu helfen.
Im Einzelnen
- macht sich das Büro im Vorfeld mit der Gefährdungssituation vor Ort betraut,
- informiert es sich über den Stand der kommunalen Hochwasservorsorge,
- bereitet es die Besprechungen und Bürgerinformationsveranstaltungen inhaltlich und organisatorisch vor und moderiert bzw. protokolliert diese,
- nimmt es eine Auswertung vor und formuliert die besprochenen Maßnahmen.
Die Konzepte dienen in erster Linie der Sensibilisierung für die Hochwassergefahr und möchten durch frühzeitige Beteiligung aller Akteure, insbesondere auch der betroffenen Bürgerinnen und Bürger, zur Eigenvorsorge motivieren.
Maßnahmen der Kommunen können in ihrer Umsetzung durch das Land gefördert werden, wenn sie wirksam zur Schadensminderung beitragen und wirtschaftlich sind.
Begleitet wird das Projekt vom Informations- und Beratungszentrum Hochwasservorsorge Rheinland-Pfalz.
Über den weiteren Fortgang werden wir berichten.
Entschlossen vorangehen für eine handlungsstarke Region
Kommunen aus der Südpfalz bewerben sich gemeinsam als neue LEADER-Region
Es geht auch in diesen Zeiten gemeinsam: Die Verbandsgemeinden Maikammer, Edenkoben,
Rülzheim, Bellheim, Lingenfeld und die Stadt Germersheim richten den Blick voraus und bewerben sich geschlossen als neue LEADER-Region beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau des Landes um die Anerkennung und Unterstützung ihrer Ziele in der neuen EU-Förderperiode, die in Rheinland-Pfalz im Jahr 2023 starten soll.
„LEADER“ steht für den französischen Ausdruck „Liaison entre actions de développement de l’économie rurale“ („Verbindung zwischen Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft“) und ist ein Maßnahmenprogramm der Europäischen Union, mit dem seit 1991 modellhaft innovative Aktionen im ländlichen Raum gefördert werden. Lokale Aktionsgruppen schließen sich hierzu zusammen und erarbeiten Entwicklungskonzepte. Über LEADER können Menschen vor Ort in ihrem Dorf oder ihrer Gemeinde als Gruppe eigene Projekte umsetzen und werden dabei von der EU, dem Bund und dem Land finanziell unterstützt.
In diesem Zusammenhang läuft derzeit ein Interessenbekundungsverfahren des Landes Rheinland-Pfalz für die neue Förderperiode. Der Zusammenschluss der sechs Kommunen unter dem Motto „Vom Rhein zum Wein“ hat zum Ziel, für die nördliche Südpfalz eine ganzheitliche Entwicklungsstrategie in den Bereichen „Wirtschaft und Tourismus“, „Naturlandschaft und Landbewirtschaftung“, „Dorf- und Stadtentwicklung“ sowie „Umwelt- und Klimaschutz“ zu erarbeiten, mit dem Ziel, auf dieser Grundlage als LEADER-Region anerkannt zu werden. „Wir wollen Themen und Herausforderungen unserer Kommunen in den unterschiedlichsten Themenfeldern gemeinsam in einer handlungsstarken LEADER-Region angehen. Zusammen können wir viel bewirken“, so die Führungsspitzen der beteiligten Kommunen.
Bürgermeisterin Gabriele Flach ist davon überzeugt, dass „die Teilnahme am LEADER-Maßnahmenprogramm von wesentlicher Bedeutung für die Entwicklung der Verbandsgemeinde, aber auch der Region insgesamt ist. Bereits 2019 wurden erste Vorgespräche geführt. Für mich stand immer außer Frage, dass wir uns in diesen Prozess einklinken und die Möglichkeit mitzumachen nutzen müssen, damit unsere Verbandsgemeinde für die Zukunft gut aufgestellt bleibt. In den letzten Jahren hat sich unsere Region immens weiterentwickelt. Darauf können wir stolz sein. LEADER eröffnet nun die Möglichkeit, dass auch die Bürgerinnen und Bürger selbst zur guten Entwicklung der Heimat, in der sie leben und arbeiten, beitragen können. Wir folgen der klaren Zielsetzung, die Verbandsgemeinde Maikammer mit ihren drei Ortsgemeinden auf dem touristischen Sektor und auch darüber hinaus immer weiter voranzubringen.“
Die Beantragung von Briefwahlunterlagen für die Landtagswahl 2021 kann folgendermaßen erfolgen:
- schriftlich – durch Ausfüllen des Antrages auf der Rückseite der Wahlbenachrichtigung oder mittels formlosen Briefes an die zuständige Verbandsgemeindeverwaltung
- online, über den auf der Wahlbenachrichtigung abgedruckten QR-Code
- online, über die Homepage der Verbandsgemeinde Maikammer OLIWA
- per Fax oder
- durch einfache E-Mail an wahlamt@vg-maikammer.de
Die Beantragung von Briefwahlunterlagen per Telefon ist nicht möglich!
Die Verbandsgemeinde Maikammer wird neben dem wöchentlich erscheinenden Nachrichtenblatt künftig einmal im Monat einen Newsletter als E-Mail veröffentlichen.
Ziel des Newsletter ist es, über aktuelle Themen aus dem Rathaus kurz und bündig zu informieren. Die erste Ausgabe wird voraussichtlich Anfang Februar erscheinen.
Auf der Homepage der Verbandsgemeinde kann man sich unter folgendem Link zum Newsletter anmelden: https://vg-maikammer.de/newsletter/
Für die „eher analog orientierten“ Bürgerinnen und Bürger wird der Newsletter zusätzlich im Nachrichtenblatt abgedruckt.
Bürgerinnen und Bürger aus der Verbandsgemeinde Maikammer können sich im Impfzentrum in Neustadt impfen lassen. Die Zusage des Landes ist heute bei der Kreisverwaltung eingegangen.
Landrat Dietmar Seefeldt begrüßt die kurzfristige Zusage aus dem rheinland-pfälzischen Gesundheitsministerium und dankt Oberbürgermeister Marc Weigel, der sich ebenfalls für eine schnelle Umsetzung eingesetzt hat.
Weiter Informationen finden Sie hier
Ordnungsamt Maikammer: Von Fahrten zur Kalmit absehen!
In den vergangenen Tagen kam es wiederholt zu Verkehrsproblemen auf der Kalmithöhenstraße. Die Verkehrsproblematik entstand einerseits durch das deutlich erhöhte Verkehrsaufkommen während und zwischen den Feiertagen und wurde durch mehrere verkehrswidrig abgestellte Fahrzeuge verstärkt. Mehrfach musste durch die zuständige Polizeiinspektion Edenkoben sowie durch das Ordnungsamt Maikammer die Zufahrt zum Parkplatz Bergstation Kalmit für mehrere Stunden gesperrt werden.
Problematisch dabei waren vor allem die verkehrswidrig abgestellten Fahrzeuge, welche die Zufahrt zum Parkplatz derart einengten, dass ein Durchkommen insbesondere für Rettungsfahrzeuge nur schwer möglich war.
Das Ordnungsamt der Verbandsgemeinde Maikammer bittet daher in den kommenden Tagen, insbesondere am Wochenende, von Fahrten zur Kalmit abzusehen. Gleichzeitig wird an alle Verkehrsteilnehmer der dringende Appell gerichtet, die angeordneten Verkehrszeichen zu beachten. Verkehrswidrig parkende Fahrzeuge werden ausnahmslos durch das Ordnungsamt geahndet und ggf. abgeschleppt.
Wir bitten um Ihr Verständnis und Berücksichtigung.
weitere Informationen finden Sie unter Sanierung Kalmitbad 2. Bauabschnitt
Die Verbandsgemeindeverwaltung ist vom 28. bis 30. Dezember geschlossen.
Für die Beurkundung eines Sterbefalls und Terminabsprachen für Beisetzungen sind wir am 28.12.2020 und am 30.12.2020 in der Zeit von 10.00 bis 12.00 Uhr unter der Telefonnummer 0173 2036302 ausschließlich telefonisch erreichbar.
Die Verbandsgemeindeverwaltung ist vom 28. bis 30. Dezember 2020 geschlossen.
Der letzte Arbeitstag ist somit der 23.12.2020, im neuen Jahr sind wir wieder am 04.01.2021 für Sie da.
Für die Beurkundung eines Sterbefalls und Terminabsprache für Beisetzungen sind wir am 28.12.2020 und 30.12.2020 in der Zeit von 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr unter der Nummer 0173/2036302 ausschließlich telefonisch erreichbar.
Der Grünabfalllagerplatz bleibt am 28.12.20 und 02.01.21 geschlossen!
Wir wünschen allen Bürgerinnen und Bürgern ein gesegnetes Weihnachtsfest und alles Gute für das neue Jahr!
Ihre Verbandsgemeindeverwaltung Maikammer




